Clomiphen Citrat wird gewöhnlich Frauen verschrieben, um bei der Ovulation (Eisprung) zu helfen. Clomiphen Citrat ist eine Art "falsches Östrogen" und bewirkt im Hirn eine Aktivierung des natürlichen Biofeedbackmechanismus. Dadurch wird die Ausschüttung der körpereigenen Follikel-stimmulierenden Hormone (FSH:Glykoprotein, dessen Serumwerte für männlich und weiblich etwa gleich hoch liegen) aktiviert. Clomid sorgt also für einen Anstieg des follikelstimulierenden Hormon und des luteinisierenden Hormon (LH), welches bei Frauen zur Follikelreifung und Auslösung der Ovulation führt. Bei Männern stimuliert das luteinisierenden Hormon die Hodenzwischenzellen und reguliert die Androgenbiosynthese des Hodens. Dieser Effekt ist für den BB, besonders am Ende einer Steroidkur vorteilhaft, wenn die endogene Testosteronproduktion unterdurchschnittlich ist und somit würde ohne weitere Zufuhr von synthetischen Testosteronen, der Testosteronspiegel weit unter normal sinken, welches dann einen drastischen Masse- und Kraftverlust mit sich führt. Gesteuert wird die Abgabe des luteinisierenden Hormon aus den vorderen u. mittleren Anteilen des Hypophysenvorderlappens durch das LH releasing hormone bzw. factor aus dem Hypothalamus. Eine tägliche Einnahme von 50-100mg Clomiphen Citrat über einen Zeitraum von min. zwei Wochen bringt die endogene Testosteronproduktion zurück auf ein annehmbares Level.
Ein gutes Schema ist 4 Wochen
Woche 100mg / Tag
Woche 50mg / Tag
Woche 25mg / Tag
Woche 25mg / Tag
Clomiphen hebt stufenweise das Testosteronniveau über den Einnahmezeitraum an. Clomiphen scheint auch als Antiöstrogen wirkungsvoll, es kann daran liegen das es ein "falsches Östrogen" ist und dieses vielleicht Östrogenrezeptoren belegt. Die meisten BB´s leiden durch "Aromatisierung" von Steroiden unter einem erhöhten Östrogenniveau am Ende einer Kur. Ein hohes Östrogenniveau, das mit einem niedrigen Testosteronniveau kombiniert wird, ergibt ein Gefahr Gynäkomastie zu entwickeln. Mit der Einnahme von Clomiphen, erhält der Anwender einen Doppeleffekt. Einmal den eines Antiöstrogens und einmal die Erhöhung der endogenen Testosteronproduktion. In Betracht von Wirkung und Nebenwirkungen gilt Clomiphen als ein ziemlich harmloses Medikament. Mögliche Nebenwirkungen umfassen Hitzewallungen und temporär verschwommenes Sehen.
Eine generisches Medikament ist nach seiner chemischen Bezeichnung benannt; ein Markenhersteller benutzt einen Markennamen fur sein Produkt. Die Produkte haben die gleichen Bestandteile. mehr...
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